Die Modellregion Kogelberg befindet sich ca. 60 km von Wien entfernt im Bezirk Mattersburg im Norden des Burgenlandes und ist in die Hügellandschaft des östlichen Alpenausläufers, deren Landschaft sich aus den gegensätzlichen morphologischen Formen der Ostalpen und der ungarischen Tiefebene zusammensetzt, eingebettet. Die südöstlichen Gemeindegrenzen der Orte Rohrbach, Schattendorf und Baumgarten bilden zudem auch die Staatsgrenze zu Ungarn. Die Entfernung zur Landeshauptstadt Eisenstadt beträgt ca. 20 km. Die durch die Region verlaufende S31 und S4 stellen hochrangige Verkehrsanbindungen nach Oberpullendorf und Wiener Neustadt dar.

Aus biologischer Sicht wird die Region durch den Naturpark Rosalia-Kogelberg geprägt. Das Naturschutzgebiet „Rohrbacher Kogel“ ist mit seinen durch Beweidung entstandenen Trockenrasen eine der schönsten und ausgedehntesten Trockenlandschaften des Burgenlandes. Zwei große Gebiete des Naturparks sind ins europäische Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 eingebunden. Das Vogelschutzgebiet „Mattersburger Hügelland“ dessen bekanntester und wichtigster Schutzinhalt, die Zwergohreule, sich im Logo des Naturparks wiederfindet, ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Region.

Das Klima wird durch den pannonischen Einfluss geprägt. Die Region zählt zu den niederschlagsärmsten Gebieten Österreichs wobei sehr hohe Sommertemperaturen vorherrschen. Die Klima- und Energie-Modellregion Kogelberg besteht aus den nachfolgenden acht politischen Gemeinden, welche sich alle im politischen Bezirk Mattersburg befinden:

Baumgarten | Draßburg | Forchtenstein | Hirm | Loipersbach | Mattersburg | Rohrbach b. M. | Schattendorf